13.07.2026

„Wenn es Dir guttut, dann komm“

85 Warsteiner pilgern gemeinsam nach Werl

Unter dem Motto „Wenn es Dir guttut, dann komm“ machten sich am vergangenen Wochenende rund 85 Warsteinerinnen und Warsteiner auf den Weg zur Trösterin der Betrübten nach Werl. Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder per Bus – die Einladung zur Wallfahrt wurde von vielen angenommen.

45 Pilgerinnen und Pilger gingen den traditionellen Fußweg. Erfreulich war auch die Entwicklung der Fahrradwallfahrt, die in diesem Jahr einen deutlichen Zuwachs verzeichnen konnte. Weitere Wallfahrer stießen am Samstagnachmittag mit dem Bus zur Pilgergemeinschaft hinzu.

Dabei zeigte sich das Wetter zunächst von seiner besten Seite. Angenehme Temperaturen und Sonnenschein sorgten am Samstag für ideale Pilgerbedingungen und machten die teils langen Wegstrecken deutlich leichter. Entsprechend gut war die Stimmung, als die Warsteiner Pilgerinnen und Pilger Werl erreichten.

Dort wurden sie wie in jedem Jahr vom Werler Wallfahrtsteam herzlich empfangen. Mit viel Engagement und Gastfreundschaft bereiteten die Helferinnen und Helfer den Ankommenden einen Empfang, der bei vielen das Gefühl entstehen ließ, nach Hause zu kommen.

Auf dem Rückweg meinte es der Warsteiner Stadtpatron mit dem Wetter dann nicht mehr ganz so gut. Besonders auf den letzten Kilometern öffnete der Himmel seine Schleusen und die Pilger wurden ordentlich „von oben gesegnet“. Die Stimmung konnte das jedoch nicht trüben. Im Gegenteil: Viele waren sich einig, dass sie den Regen jederzeit der großen Hitze der vergangenen Wochen vorziehen würden.

Den passenden Schlusspunkt setzte die gemeinsame Abschlussandacht in der Petruskirche. Das Fazit der Teilnehmenden fiel einstimmig aus: „Köpfe leer, Körper müde – aber Herzen und Seelen voll.“ Ein Satz, der wohl am besten beschreibt, was die Wallfahrt für viele Jahr für Jahr ausmacht.

Stephanie Pfeiffer