15.08.2026

Zeltlager im Westerwald, aber zu Gast im Schwarzwaldradio

Am Samstag, 25. Juli 2026 brachen die Belecker Pfadfinder auf ins Zeltlager nach Westernohe. Nach dem Reisesegen ging es mit dem Bus in den Westerwald.

Die ersten Nachrichten zeigten, dass ein Kochen auf den traditionellen Belecker Hochfeuerstellen möglich sein wird, worauf sich alle schon freuten. So wurden noch am selben Tag die Zelte aufgestellt und der Küchenbau gestartet. Am Sonntag, dem Hauptaufbautag von Küchen und Abdächern, kamen die beiden Gemeindereferentinnen Leonie Knaden und Bernadette Kauf vorbei. Da auch die Warsteiner Pfadfinder ihr diesjähriges Zeltlager in Westernohe durchführten, aber am Montag schon zurückfuhren, konnten sie so beide Gruppen besuchen und beim Aufbau der Belecker mit Hand anlegen.

Ab Montag wurde dem Lagerthema entsprechend verschiedenen Aktionen durchgeführt. In „7 vs Wild“, einer Survival-Reality-Show, geht es darum, in der Wildnis zu überleben. Dieses Motto hatten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das diesjährige Zeltlager gewünscht. Also gab es Montags Workshops wie Pflanzenkunde, Materialtransport in der Wildnis und Knotenkunde. Dienstag gingen die Jugendlichen in Gruppen mit Kompass und Karte auf eine Wanderung zur Krombachtalsperre. Die Hitzewelle am Mittwoch wurde ausgiebig für Wasserspiele genutzt und das vorerst letzte Lagerfeuer für Stockbrot.

Ab Mitternacht war wegen der großen Trockenheit absolutes Feuerverbot auf dem gesamten Zeltplatz, auch das Kochen auf Gas war verboten. Dementsprechend gab es am Donnerstag kalte Küche und die Hochfeuerstellen wurden teilweise schon zurückgebaut. Für den Nachmittag gab es dann eine Sturm- und Unwetterwarnung und so lautete die Tageschallenge getreu dem Lagermotto, alle Zelte und Abdächer wetterfest zu machen.

Abends wurden die weißen Schlafzelte von schwärmenden Ameisen bevölkert und leider fanden auch einigen den Weg in die Zelte, sodass abends spät einmal alle Zelte aus- und wieder eingeräumt wurden. Am Freitag wurden dann alle Abdächer und die Schlafzelte der Kinder und Jugendlichen abgebaut. Diese wollten die letzte Nacht im Freien schlafen.

Nach einem kurzen und heftigen Gewitter am Abend wurde mit dem sogenannten bunten Abend gestartet. Für diese Abschlussveranstaltung überlegt sich jede Sippe, das sind die Zeltgruppen, einen Programmpunkt. Es gab ein Pantomimerätsel, „Schlag den Leiter“ im Witzeerzählen, Turnen und Fußball, sowie die „Herzblattshow“. Da mittlerweile die Waldbrandgefahr heruntergestuft wurde, durfte wieder ein kleines Lagerfeuer brennen und mit Gitarrenspiel und Gesang klang der Abend aus. Die Pfadfinder suchten sich schöne Übernachtungsplätze im Freien und eine milde Nacht bescherte ihnen einen guten Schlaf. Am Samstag wurden die restlichen Zelte noch abgebaut und es ging gegen Mittag wieder zurück nach Belecke.

Das Abenteuer „(2)7 vs. Wild“ haben alle Teilnehmer gut überstanden und mit Bravour gemeistert. Mit diesem Lager wurde ein langer Fluch gebrochen, denn zum ersten Mal seit Jahren gab es keinen Arzt- oder Krankenhausbesuch. Besonders witzig war es, als sich die Belecker Pfadfinder plötzlich im Westerwald im „Schwarzwaldradio“ hörten… im Radio war die Aufforderung zu hören gewesen, anzurufen und sich Musik zu wünschen. Gehört… getan… Rover Justus bekam einen Anruf vom Sender.. und schon hörte er sich selbst im Interview mit dem Moderator, bevor dann „Black Betty“ zu hören war.