Ein besonderer Namenstag wurde am Sonntag, 11.Oktober an der Möhne gefeiert: Der beliebte „PhilipBus“, die mobile Kirche des Pastoralen Raums Warstein, stand im Mittelpunkt einer Andacht. Die Gruppe „Gottesdienst anders“ aus Mülheim-Sichtigvor-Waldhausen hatte gemeinsam mit dem Arbeitskreis PhilipBus und der Eine-Welt-Gruppe Belecke zu einer stimmungsvollen Feier in Nähe der Mülheimer Schlacht geladen.
Inhaltlich widmete sich die Andacht dem Thema: „Wer reden will, muss zuhören lernen.“ Das Vorbereitungsteam regte die Gemeinde dazu an, in einer oft lauten Welt innezuhalten und echtes, tiefes Zuhören neu zu entdecken. Der Ort am Mühlengraben war dafür mit Bedacht gewählt. Zum Namenstag des heiligen Diakons Philippus – dem Namensgeber des blauen Schäferwagens – erinnerte die Gruppe an eine berühmte Erzählung aus der Apostelgeschichte. Philippus hörte damals genau hin, um den Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. So kam eine kleine Gemeinde an der plätschernden Möhne zu dieser kurzen, lebendigen Andacht zusammen, um das bewusste Hinhören im Alltag zu reflektieren.
Im Anschluss an das geistliche Programm wandelte sich die Kulisse am Wasser schnell in einen lebhaften Treffpunkt: Beim „Coffee-Stop“ luden die Organisatoren zu Kaffee und selbstgebackenem Kuchen ein, und die Gemeinschaft verbrachte trotz regnerischem Wetter noch eine kurze Weile am PhilipBus in freier Natur, um miteinander ins Gespräch zu kommen und das Gehörte im Dialog zu vertiefen.