Bereits zum dritten Mal fand das Adventssingen für Jung und Alt in der Suttroper St. Johannes Kirche statt. Viele Suttroper aber auch einzelne Auswärtige waren gekommen, um sich gemeinsam auf die Adventszeit einzustimmen.
Warsteins Ortsvorsteher Dietmar Lange begann mit einem Musikstück an der Orgel. Anschließend wurde mit „Wir sagen Euch an den lieben Advent“ begonnen.
Hans-Martin Weber begrüßte alle Gäste im Namen des Veranstalters der Dorfkonferenz: „Wir freuen uns, dass alle so zahlreich erschienen sind. Ein großes Dankeschön an Dietmar Lange, der uns an der Orgel begleitet.“
Im Anschluss stimmten alle zu „Lasst uns froh und munter sein“ ein. Es folgten klassische Weihnachtslieder wie „Kling, Glöckchen, kling“, „Fröhliche Weihnacht überall“, „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ und „Schneeflöckchen, Weißröckchen“. Die rund 60 Besucher sangen und klatschten alle mit.
Nach „Hört Ihr wie die Engel singen“ las Beate Weber eine weihnachtliche Geschichte vor. Sie handelte von einem Mann, der sich nach dem Tod seiner Frau einsam fühlte. Doch da er keine Enkel hatte, wollte er selbst die Freude am Weihnachtsfest wiederfinden. Er wollte wieder schnitzen, wie er es früher getan hatte. Er machte sich auf den Weg in die Stadt, wo er einen alten Freund traf, mit dem er gemeinsam zu Mittagessen wollte. In der Gaststätte warteten weitere bekannte Gesichter auf ihn, die sich freuten den alten Mann wieder zu sehen. Nach ein paar gemeinsamen Stunden wurde ihm bewusst, wie gut Gesellschaft doch eigentlich tut und er keinen Grund zum Warten hatte. Er nahm das Ruder selbst in die Hand und fand die Freude am Weihnachtsfest wieder.
Nach der Geschichte wurden noch viele weitere Weihnachtslieder gesungen. Der Veranstalter wählte Lieder wie „Leise rieselt der Schnee“, „Morgen Kinder wird’s was geben“, „Tochter Zion“ und „Stern über Bethlehem“.
Es gab kaum eine Pause zwischen den vielen Liedern und es wurde direkt weiter gesungen. Neben klassischen Weihnachtsliedern wie „Kommet ihr Hirten“, „Alle Jahre wieder“ und „Macht hoch die Tür“ wurde auch das englische Lied „Jingle Bells“ gesungen. Der Text zu den Liedern und deren einzelnen Strophen war auf einer Leinwand zu sehen, sodass alle mitsingen konnten. Daraufhin folgte noch eine weitere kleine Geschichte mit Impulsen für die restliche Advents- und Weihnachtszeit.
Etwas leiser wurde der Gesang bei der Zugabe von Dietmar Lange. Der Text zu „In der Weihnachtsbäckerei“ war leider nicht zu sehen und die Textsicherheit der Sängerinnen und Sänger ließ offenbar etwas nach.
Die Veranstalter freuten sich zudem wieder über den Besuch der ukrainischen Mitbürger die auch beim letzten Mal schon dabei waren. Zum ersten Mal fand die Veranstaltung vor Corona statt und zuletzt vor zwei Jahren. Hans-Martin Weber erklärt, dass es alle zwei Jahre stattfinden soll, in Abwechslung zum Weihnachtsmarkt an der Bohnenburg, der dann im nächsten Jahr wieder dort stattfinden wird.
Im Anschluss an das gemeinsame Singen überreichte Weber dem Organisten noch ein kleines Dankeschön und lud alle Besucher zu einem gemütlichen Beisammensein bei Punsch und Keksen ein.
Marina Luse