Mut machende Marien-Wallfahrt nach Werl in Coronazeiten

Bereits zum zweiten Mal musste der Arbeitskreis Werl-Wallfahrt den organisierten Pilgerfußmarsch gemeinsam mit vielen Wallfahrern nach Werl coronabedingt absagen. Da aber vor Ort in Werl die Möglichkeit bestand, im Rahmen der verschiedenen dort angebotenen Gottesdienste individuell nach Werl zu kommen, machten viele der Warsteiner Wallfahrer von diesem Angebot Gebrauch und machten sich auf eigene Faust bzw. in kleinen Gruppen zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem PKW auf nach Werl, um dort pünktlich zur gemeinsamen feierlichen Eröffnungsandacht am Samstagnachmittag beim Gnadenbild der Gottesmutter anzukommen und die Wallfahrtskerze zu entzünden.

So waren es am Ende rund 35 Pilger, die den jeweils unterschiedlichen Weg – selbst organisiert – mit Gesang und Gebet auf sich nahmen und sich darüber freuten – wenn auch in deutlich kleinerer Runde als sonst – wieder Wallfahrtsluft „zu atmen“. Station wurde gemacht in Brüllingsen an der Kirche, denn auch die übliche Verpflegung in den Gastfamilien dort war nicht wie gewohnt möglich.

Am Sonntag fuhr nochmals eine fünfköpfige Delegation des Arbeitskreises zum offiziellen Festgottesdienst mit Bischof Franz-Josef Bode nach Werl, der in seiner Predigt die starke Persönlichkeit Marias hervorhob und der sich dieses starke Bild von Frauen in der Kirche von heute wünscht, auch in den entsprechenden Ämtern, so Bode.

Mit der Wallfahrtskerze für die Petruskirche im Gepäck, machten sich die Wallfahrer gestärkt und gut gelaunt auf den Rückweg, um dann am Sonntagabend mit Diakon Ludger Althaus die Abschlussandacht in der Petruskirche zu feiern. Alle hoffen wieder auf eine „normale“ Wallfahrt in größerem Rahmen im kommenden Jahr.

Fotos und Text: Arbeitskreis Werl-Wallfahrt