© Erzbistum Paderborn
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Faire Gemeinde St. Pankratius Belecke

Gemeinde-Projekt "Faire Gemeinde"

Seit über 30 Jahren setzt sich die Interessensgemeinschaft EINE Welt e. V. für bessere Chancen der Menschen in der sogenannten Dritten Welt ein. Die Idee dazu entstand 1987 auf dem Pfarrfest. Die Gruppe wollte etwas bewirken und auf die Lebenssituation in Lateinamerika aufmerksam machen. Für den jahrelangen entwicklungspolitischen Einsatz erhielt die EINE-Welt-Gruppe im September 2012 den Schöpfungspreis des Diözesankomitees überreicht.

Im Rahmen dieses Schöpfungstages 2012 wurde das Projekt „Faire Gemeinde“ vorgestellt. Es wurde vom Diözesankomitee im Erzbistum Paderborn und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in Kooperation mit dem Referat Weltmission-Entwicklung-Frieden des Erzbistums getragen. Schirmherr dieser Initiative war der ehemalige Umweltminister und Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) Klaus Töpfer. Ziel dieses Projektes ist es, durch konkretes Handeln und entsprechende Öffentlichkeitsarbeit mehr Bewusstsein für nachhaltiges Wirtschaften und internationale Gerechtigkeit zu schaffen.

Der Belecker Pfarrgemeinderat St. Pankratius griff diese Initiative auf  und wollte den fairen Handel weiter fördern. Er hatte sich für die Teilnahme an dem Projekt „Faire Gemeinde“ ausgesprochen und wollte sich zertifizieren lassen. Dieses Vorhaben wurde dann seinerzeit den kirchlichen Gruppen in einer Vereinsversammlung vorgestellt und eine Steuerungsgruppe aus Vertretern der Gremien und Gruppen wurde installiert, die das Projekt seitdem leitet und über die Umsetzung der Kriterien berät und entscheidet. Die Auszeichnung zur „Fairen Gemeinde“ erfolgte dann im November 2013.

‚Faire Gemeinde‘ ist für uns jedoch kein Grund, uns auszuruhen. Wir verstehen es vielmehr als ‚Etappenziel‘ auf unserem Weg, uns für kritischen Konsum und solidarische Gerechtigkeit einzusetzen.

Auf dieser Auszeichnung ruhen wir uns nicht aus – im Gegenteil: Wir verstehen sie als Verpflichtung immer wieder durch Impulse und Beiträge Akzente als Faire Gemeinde zu setzen und so den Fairen Gedanken bewusst zu machen.

Die Steuerungsgruppe

Die Steuerungsgruppe „Faire Gemeinde“ besteht aus Vertretern der Gremien und Gruppen sowie der Kindertageseinrichtungen.

Ihre Aufgabe war es im Rahmen des Zertifizierungsprozesses über die Kriterien zu beraten und zu entscheiden.

Die Auszeichnung zur „Fairen Gemeinde“ im November 2013 war und ist für uns kein Grund, uns auszuruhen. Wir haben es vielmehr als ‚Etappenziel‘ verstanden auf unserem Weg, uns für kritischen Konsum und solidarische Gerechtigkeit einzusetzen.

So setzen wir jedes Jahr Akzepte und bieten Aktionen und Angebote im Rahmen unseres Gemeindeprojektes an.

Downloads

Maßnahmen-Katalog zur „Ökologischen Umkehr“

zum Download: „Was trägst du dazu bei?“ Ergebnisse Klima-Workshop

 

Einkaufsführer

Der Einkaufsführer zeigt sehr übersichtlich, welche fair gehandelten Artikel in den Geschäften im Stadtgebiet Warstein erhältlich sind.

zum Download: Einkaufsführer für die Stadt Warstein zum Download

Aktuelles und Aktivitäten seit der Auszeichnung 2013

„Das waren tolle Anregungen zum Weiterdenken über den Klimaschutz,“ sagte ein Teilnehmer am Ende des literarischen Abends unter dem Titel „Klima.lesen – Klartext mit Zuversicht“. Die Faire Gemeinde St. Pankratius Belecke hatte in die Stadtbücherei Stütings Mühle in Belecke eingeladen und mehr als 30 Zuhörende konnte die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Anja Werthmann begrüßen.

Das Thema Klimaschutz beschäftigt die Gemeinde und die Eine-Welt-Gruppe schon seit 2020. Ihr Klimaworkshop entwickelte eine Broschüre mit Maßnahmen zur ökologischen Umkehr. „Wenn sehr viele von uns diese Maßnahmen umsetzen würden, dann würden weniger Waren neu gekauft, also weniger Nachfrage, weniger Produktion. Das ist für viele eine Horrorvorstellung: Die Wirtschaft schrumpft. Unser Wohlstand ist in Gefahr. Heute Abend werden wird der Horrorvorstellung einer schrumpfenden Wirtschaft tapfer ins Auge sehen,“ sagte Theo Sprenger als Moderator zur Eröffnung des Abends. Es gehe darum, auf Menschen zu hören, die hoffnungsvolle Vorschläge und Ideen für die Zukunft entwickelt haben.

Texte aus dem päpstlichen Lehrschreiben Laudato si von Papst Franziskus aus dem Jahr 2015 trug Pfarrer Frank Niemeier vor. Darin mahnt der Papst, dass unsere Lebensgrundlagen weltweit durch den Überkonsum in den Industrieländern zerstört werden. Viele Menschen leiden heute unter dem Mangel an Trinkwasser aufgrund von Dürren und Überflutungen. Am Ende appelliert er an die Fähigkeit zur Demut und zum Verzicht aus Respekt vor der Schöpfung Gottes. Seine Botschaft ist heute so aktuell wie vor zehn Jahren.

Die Generationen-Stiftung hat es ihrem „Jugendrat“ ermöglicht, ein Jahr lang über Zukunftsfragen zu recherchieren und Experten zu befragen. Aus deren Buch „Ihr habt keinen Plan, darum machen wir einen“ trug Lea Breitkopf einige Passagen vor. Darin sind eine Reihe von Forderungen an die Gesellschaft formuliert, die am Ende sehr konkret die Klimakrise betreffen. Unter anderem sind Tempolimits, Verbot von Inlandsflügen, sofortiger Kohleausstieg und Verteuerung von CO2 Teile ihres Plans. Bei dem anschließenden Gedankenaustausch staunten einige über die erfrischend klaren Positionen der jungen Leute.

Elke Bertling trug schließlich Texte der Journalistin Ulrike Herrmann vor, die sich auf Wirtschaftsfragen spezialisiert hat. Neben ihrer Arbeit bei der taz in Berlin schreibt sie Bücher und ist bekannt durch zahlreiche Fernsehauftritte. Nach ihrer Überzeugung hat der Kapitalismus uns viele Annehmlichkeiten beschert. Ihr Buch „Das Ende des Kapitalismus“ beschreibt die Gründe dafür und den notwendigen Weg in eine schrumpfende Wirtschaft – ohne einen Verlust an Lebensfreude. Nach dem Vorbild der britischen Kriegswirtschaft von 1939 schlägt Ulrike Herrmann eine Überlebenswirtschaft angesichts der ökologischen Krise vor. Staatliche Planwirtschaft garantiert dann eine ausreichende Versorgung durch Rationierung der wichtigsten Waren.

Der darauffolgende Gedankenaustausch zeigte neben Skepsis auch viel Nachdenklichkeit über die nicht alltäglichen Vorschläge. Am Ende bedankte sich Anja Werthmann bei den Vortragenden, bei Frau Krüger als Gastgeberin und bei den Besuchern des literarischen Abends.

Theo Sprenger

Begegnungsabend mit Bischof Jude N. Silva, Bischof von Badulah, Sri Lanka, im Rahmen der MISEREOR-Aktion des Erzbistums Paderborn am Mittwoch, 19. März, um 19 Uhr im Pfarrzentrum St. Pankratius (Jugendheim) Belecke

Infos zum Begegnungsabend

Die Mitglieder der Steuerungsgruppe nahmen die erneute Auszeichnung des Erzbischöflichen Generalvikariats zur „Fairen Gemeinde“ entgegen.

 

Mit mehr als 60 Interessierten war der Saal des Pfarrzentrums in der Wilkestraße gut gefüllt, als der Pfarrgemeinde St. Pankratius Belecke zum zweiten Mal die Auszeichnung als Faire Gemeinde verliehen wurde. Maximilian Schultes vom Erzbischöflichen Generalvikariat begründete in seiner Laudatio, mit welchen Schritten die Gemeinde sich für fairen Handel und ökologische Ziele eingesetzt hat. Dabei hob er hervor, dass in der Steuergruppe die ganze Bandbreite der kirchlichen Gremien und Gruppen sich schon 2013 auf diese Ziele verständigt hatten. Seitdem hätten sie kontinuierlich an Energieverbrauch, Artenvielfalt, mit Bildungsarbeit und öffentlichen Aktionen wie Coffee-Stops weitergearbeitet.

Schultes überreichte der Steuergruppe die Urkunde „Faire Gemeinde“ und einige Tafeln, die an kirchlichen Gebäuden befestigt werden. Pfarrer Markus Gudermann freute sich über die Auszeichnung. Er wies darauf hin, dass Kirche sich nicht auf eine Zuschauerrolle zurückziehen dürfe, wenn die Schöpfung durch unser Verhalten bedroht sei, oder wenn ungerechte Wirtschaftsbeziehungen die Würde der Menschen im globalen Süden bedrohen. Es gelte, als Gemeinde öffentliche Zeichen zu setzen – auch dann, wenn Widerstände sichtbar werden.

Danach folgte der mit Spannung erwartete Kurzvortrag von Dr. Felix Schenuit über „Klimapolitik in Krisenzeiten: Herausforderungen und Chancen auf dem Weg zur Klimaneutralität“. Er arbeitet in Berlin als Wissenschaftler bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), dem Deutschen Institut für Internationale Politik und Sicherheit, die u. a. die Bundesregierung und den Bundestag berät. Sein Forschungsschwerpunkt ist die europäische Klima- und Industriepolitik. Der gebürtige Belecker erinnerte sich vorweg an seinen letzten Auftritt im Jugendheim – als JuKa-Prinz. Klimawandel ist dagegen eine ernste Sache, die wir nicht mehr ignorieren können, das machte er mit einigen Grafiken klar.

Politisch gesehen, habe die Bewegung „Fridays for Future“ 2019 Millionen Menschen zu Klima-Protesten auf die Straße gebracht und damit Politiker in ganz Europa unter Druck gesetzt. Felix Schenuit zufolge ermöglichten die Proteste den „Green Deal“ auf EU-Ebene, der den Klimaschutz ganz oben auf die Agenda setzte.

Allerdings wurde die Klimakrise überlagert von neuen Herausforderungen, so Schenuit. Die Covid-Pandemie 2020 und der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine 2022 verschoben die Prioritäten in der Politik. Aktuell kommt eine Wirtschaftskrise hinzu, die möglicherweise das Erreichen der Klimaziele verzögert. Aber er hatte auch gute Nachrichten: Während der weltweite CO2-Ausstoß weiter steigt, sind in Europa die Emissionen gesunken. Um eine weitere Absenkung zu erreichen, werden die künftigen Maßnahmen allerdings weitaus aufwändiger sein. Beispielsweise müssten Emissionen der Landwirtschaft erstmals in die Berechnungen einfließen.

Schenuit hatte sich gewünscht, dass lokale Akteure über die Klimaschutzbemühungen vor Ort berichten. Das machte zunächst PGR-Vorsitzende Anja Werthmann mit einem Bericht über den Klimaworkshop der Fairen Gemeinde, der eine Broschüre mit 21 privaten Vorschlägen zusammengestellt hatte. Danach zeigte Udo Heppe vom Kirchenvorstand auf, welchen Beitrag die Kirchengemeinde für den Klimaschutz und die Artenvielfalt geleistet haben: vom Austausch der Ölheizung gegen eine Holzpellet-Heizung über die Schließung der Heilig-Kreuz-Kirche in den Wintermonaten bis zum Einsatz von LED-Lampen in allen Gebäuden.

Markus Teutenberg berichtete von den Projekten der Stadt Warstein einerseits für den Klimaschutz, andererseits für die unabwendbaren Folgen wie Überflutungen oder Überhitzung. Er wehrte sich gegen den Vorwurf des Bürokratieaufwands bei Förderprogrammen. Mitarbeiter der Stadt setzten um, was die Politik an Hürden aufstellt.

In der Aussprache über Vortrag und Berichte drehte sich zunächst alles um die Mobilität der Zukunft von E-Mobilität und Pendlerpauschale bis Deutschland-Ticket. Das Plädoyer von Hermann Kroll-Schlüter für die konsequente CO2-Bepreisung entfachte eine Diskussion über deren Folgen für die Landwirtschaft. Die Finanzierung der bäuerlichen Höfe machte einigen Teilnehmern große Sorgen. Am Ende zeigten sich die Zuhörenden und die Veranstalter zufrieden mit den gut verständlichen Informationen und der respektvollen Diskussion.

  • Re-Zertifizierungsprozess: Im Juli erreichte uns die Nachricht, dass unser Antrag zur Re-Zertifizierung als Faire Gemeinde von der Steuerungsgruppe im Erzbistum positiv beschieden wurde. Somit wird unsere Kirchengemeinde durch das Erzbistum Paderborn als „Faire Gemeinde“ rezertifiziert. Die offizielle Übergabe wird am Dienstag, 22. Oktober, im Rahmen eines Fach-Vortrags von dem aus Belecke stammenden Dr. Felix Schenuit sein.
  • Treffen zum Maßnahmenkatalog des Klima-Workshops haben auch im 1. Halbjahr 2024 stattgefunden.
  • Coffee Stops während des Wochenmarktes auf dem Wilkeplatz
  • Faire Woche 2024

Im März traf sich die Steuerungsgruppe und hat Folgendes zur Umsetzung in diesem Jahr vereinbart:

 

  • Re-Zertifizierung zur Fairen Gemeinde:
    Vor 10 Jahren wurden wir als ‚Faire Gemeinde‘ ausgezeichnet. In diesem Jahr wollen wir unsere Zertifizierung erneuern. Informationen zu diesem Prozess: https://faire-gemeinde.de/mitmachen/

 

  • Treffen zum Maßnahmenkatalog des Klima-Workshops

 

  • Coffee Stops auf dem Belecker Wochenmarkt

 

 

Aus dem Impuls-Gottesdiensten war die Idee entstanden, an den Themen der Enzyklika weiter zu arbeiten und „handgreiflich“ werden zu lassen.

Zum einen ist daraus das Thema des neuen Kirchenjahres entstanden für den monatlichen Abendimpuls entstanden („Gemeinsam – für die EINE Welt“). Zum anderen haben wir alle Interessierten zu einem „Workshop für Klima und Gerechtigkeit“ eingeladen, der von der Eine-Welt-Gruppe organisiert und geleitet wurde.

Seit November 2021 trafen sich die Teilnehmenden, um Ideen zu sammeln, zu entwickeln, um daraus neue Wege im Sinne der Enzykliken zu gehen.

Am 8. Juni 2022 fand die Ergebnis-Präsentation der „Maßnahmen zur Ökologischen Umkehr“ statt.

 

zum Bericht: Ergebnis-Präsentation

Broschüre „Was trägst du dazu bei?“ – Maßnahmenkatalog zum Download

zum Bericht: Einladung und Auftakt

zum Bericht: Klima-Workshop in Belecke als Beispiel für Innovative Pastoral unter Corona / zur Homepage des Erzbistums

In der Zeit um Pfingsten hatten wir zu zwei „Impuls-Gottesdiensten zum Thema Gerechtigkeit“ ein. Im Mittelpunkt der beiden Gottesdienste standen die Enzykliken von Papst Franziskus.

zum Bericht: Impuls-Gottesdienst Laudato si

zum Bericht: Impuls-Gottesdienst Fratelli tutti

 

„Es geht! Anders.“
Wer die Misereor-Fastenaktion „Es geht! Anders.“ in diesem Jahr unterstützen wollte, musste nicht auf das traditionelle Fastenessen verzichten. Als „Faire Pfarrgemeinde St. Pankratius Belecke“ hatten wir am MISEREOR-Sonntag ein corona-konformes „Fastenessen to go“ angeboten. Alles, was es beim traditionellen Fastenessen sonst auch gibt, gab es in diesem Jahr abgepackt in der Tüte.

Der Erlös der Gemeinschaftsaktion von Eine-Welt-Gruppe und Pfarrgemeinderat wurde an Misereor weitergeleitet.

zum Bericht: Fastenessen to go

Aus dem Impuls-Gottesdiensten war die Idee entstanden, an den Themen der Enzyklika weiter zu arbeiten und „handgreiflich“ werden zu lassen.

Hieraus ist u. a. das Thema des neuen Kirchenjahres für den monatlichen Abendimpuls „1/2 Stunde“ entstanden:

„Gemeinsam – für die EINE Welt“

 

zum Bericht: Ankündigung neues Jahresthema

zum Bericht: Jahresthema wird sichtbar

Trotz allem konnten wir auch in 2020 einen Akzent als Faire Gemeinde setzen.

zum Bericht: Konsumkritischer Rundgang

Ein weiterer Beitrag in 2019 war die Jahresaktion „Frieden denken – Zukunft schenken“ , die mit der Nacht der Offenen Kirchen am 1. Advent 2019 startete und sich durch das ganze Kirchenjahr 2020 zog.

Das Thema lehnte sich an an das gemeinsame Jahresthema „Frieden“ der katholischen Hilfswerke Adveniat, Sternsinger, Misereor, Renovabis und Mission.

Hunderte von Friedenstauben schwebten ab dem 1. Advent für ein Jahr in Form eines riesigen Mobiles im Altarraum der Heilig-Kreuz-Kirche.

 

zum Bericht: Frieden denken – Zukunft schenken

Das Projekt „Coffee Stop auf dem Kirchplatz“ hat sich als Gemeinschaftsprojekt unserer Gruppen im mittlerweile etabliert. Und so hat es auch in 2019 regelmäßig stattgefunden.
Darüber hinaus hat sich der Pfarrgemeinderat in seiner Klausur zu Beginn der Wahlperiode im Frühjahr 2018 vorgenommen, das Projekt „Faire Gemeinde“ als einen Schwerpunkt der Pfarrgemeinderatsarbeit fortzuführen.
So hat sich die Steuerungsgruppe „Faire Gemeinde“ bestehend aus Vertretern der Gremien, Gruppen und Kindertageseinrichtungen für dieses Jahr einiges vorgenommen:

Fairer Frühschoppen im September
Zu Beginn der Internationalen Fairen Woche und zeitgleich dem Tag des Patronatsfestes der Belecker Heilig-Kreuz-Kirche hatte die Belecker Gemeinde alle Gläubigen zum 1. Fairen Frühschoppen ein. Am Sonntag, 15. September, fand daher nach dem Hochamt kein gewöhnlicher Frühschoppen auf dem Kirchplatz statt, sondern es wurden nur fair gehandelte und regional vermarktete Produkte angeboten.
Für das leibliche Wohl an dem Tag sorgen Kirchenvorstand, Pfarrgemeinderat, Kindertagesstätte Heilig Kreuz, Eine-Welt-Gruppe, JungeKirche, Kolpingsfamilie und kfd, als sie deftige und süße Speisen und kühle Getränke anboten. Neben dem bewährten Coffee Stop gab es erstmals einen Cocktail Stop. Genauso wie der Coffee Stop ist der Cocktail Stop eine Aktion von Misereor, bei der die Spenden an Straßenkinder-Projekte in Brasilien gehen und Kleinbauern in den Orangenplantagen unterstützt werden.

Einkaufsführer
Neu überarbeitet wurde in 2019 die Bezugsliste für fair gehandelte Produkte und Waren. Der Einkaufsführer zeigt sehr übersichtlich, welche Artikel in den Lebensmittel-Geschäften im Stadtgebiet erhältlich sind (siehe oben).

Hinweisschilder an kirchlichen Gebäuden und Einrichtungen
Ein wahrer „Hingucker“ ist die Plakette, die der St.-Pankratius-Gemeinde mit der Ernennung zur Fairen Gemeinde überreicht wurde und seitdem das Pfarrhaus in der Altstadt schmückt. Dieses äußere Zeichen wurde in Belecke nun an allen kirchlichen Gebäuden (Kirchen, Pfarrzentrum, Heilig-Kreuz-Zentrum und den beiden Kindertagesstätten) angebracht, damit es stets für alle Nutzer sichtbar ist.

 

Sehr gut angenommen wurden in 2017 die regelmäßigen Coffee Stops auf dem Kirchplatz und so haben die teilnehmenden Gruppen beschlossen, dieses Gemeinschaftsprojekt auch in 2018 weiter zu führen und regelmäßig Coffee-Stops anzubieten.

Ca. einmal im Monat -vom Frühjahr bis in den Herbst- fanden die Aktion „Coffee Stop auf dem Kirchplatz“ statt.

Für 2017 hatten wir uns vorgenommen, Coffee-Stops regelmäßiger anzubieten. Ca. einmal im Monat -vom Frühjahr bis in den Herbst- fand die Aktion „Coffee Stop auf dem Kirchplatz“ statt.

Dann wurde nach dem Gottesdienst eingeladen, die Gemeinschaft, die im Gottesdienst gefeiert wird, auch anschließend auf dem Kirchplatz bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Saft fortzusetzen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

In 2016 fanden Coffee-Stops sowie Info-Abend zum Thema „Wie kommt der Kaffee in die Tüte?“ statt, die von der Eine-Welt-Gruppe und Kolpingsfamilie gemeinsam organisiert wurden.

Im Rahmen des Gemeindeprojektes „Faire Gemeinde“ St. Pankratius Belecke fand in 2015 zusammen mit der Volkshochschule wieder ein Kochkurs statt.

In diesem Jahr: „Faire“ Fingerfoodkreationen“
Im Mittelpunkt standen dabei fair gehandelte Produkte, die eine Alternative zum „normalen“ Handel darstellen, und Bio-Produkte. Ziel des fairen Handels ist es, auf partnerschaftliche Beziehungen zu kleinbäuerlichen Betrieben und Genossenschaften, u.a. in den Entwicklungsländern mit langfristigen Abnahmeverträgen und Preisen zu setzen, um eine nachhaltige und sozialverträgliche Produktion zu ermöglichen.

 

Eine weitere Aktion in 2015 war die Teilnahme am Pastoralverbunds-Pfarrfest am Sonntag, 6. September. In diesem Jahr hat die Gemeinde St. Johannes Baptist Allagen/Niederbergheim das Pfarrfest ausrichten.

Mit einem Gemeinschaftsstand fairkosten und fairweilen – fairkaufen und fairschenken“ beteiligten sich die Kolpingsfamilie, die Eine-Welt-Gruppe und der Pfarrgemeinderat. Die Pfarrfestbesucher konnten selbst Kaffee rösten, mahlen und sowie kochen und schließlich selber kosten. Zudem konnten fair gehandelte Produkte erworben werden.

 

In 2014 fanden weitere Aktionen im Rahmen des Gemeindeprojektes statt, organisiert von verschiedenen Gruppierungen der Gemeinde:

  • ein Vortrag zum Thema Energiesparen,
  • ein ‚fairer Kochkurs‘,
  • ein Probierabend
  • Coffee Stops.
  • Auch das im September stattgefundene Pfarrfest des damaligen Pastoralverbundes Möhnetal in Belecke rückte den Fairen Gedanken durch das Motto ‚Glauben feiern fairbindet‘ in den Mittelpunkt.

Nach dem Zertifizierungsprozess, der im Herbst 2012 mit dem Beschluss startete wurden wir im November 2013 im Rahmen des Musicals „Martin – mehr als der Mantel“ zur „Fairen Gemeinde“ ausgezeichnet.

‚Faire Gemeinde‘ ist für uns jedoch kein Grund, uns auszuruhen. Wir verstehen es vielmehr als ‚Etappenziel‘ auf unserem Weg, uns für kritischen Konsum und solidarische Gerechtigkeit einzusetzen.

Auf dieser Auszeichnung ruhen wir uns nicht aus – im Gegenteil: Wir verstehen sie als Verpflichtung immer wieder durch Impulse und Beiträge Akzente als Faire Gemeinde zu setzen und so den Fairen Gedanken bewusst zu machen.

zum Bericht: Auszeichnung als „Faire Gemeinde“

Zertifizierungs-Prozess 2013

Die Gemeinde, das bedeutet die Gremien Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat haben den Beschluss gefasst, an dem Projekt teilzunehmen.

Angebot von fair gehandeltem Kaffee oder Kakao, was bei uns bereits seit 1985 in die Tat umgesetzt wird.

Verbesserungsprojekte:

Hierbei haben wir die Bereiche Energie/Mobilität und Lebensmittel ausgewählt. Es wurde ein Energieeinsparungskonzept für die kirchlichen Gebäude erstellt.

Im Bereich Lebensmittel soll bei jeder Veranstaltung im Pfarrzentrum vorgegeben werden, ein fair gehandeltes Produkt anzubieten. Die Gruppen der Gemeinde haben Selbstverpflichtungserklärungen unterzeichnet, fair gehandelte Produkte oder Produkte aus der Region zu verwenden, z.B. bei Veranstaltungen oder für Präsente. Eine Bezugsliste für fair gehandelte Waren, die die Eine-Welt-Gruppe erstellt hat, soll es den Gruppen erleichtern, die Waren zu beziehen.

Es muss mindestens eine öffentlichkeitswirksame Aktion zum Thema Nachhaltigkeit/internationale Gerechtigkeit durchgeführt werden.

Öffentlichkeitsarbeit, das bedeutete, die Gemeinde berichtet über die Aktivitäten auf dem Weg zur „Fairen Gemeinde“.

Im Rahmen des Musicals „Martin-mehr als der Mantel“, das am im November 2013 in der Heilig-Kreuz-Kirche aufgeführt wurde, wurde die Auszeichnung als „Faire Gemeinde“ verliehen.

‚Faire Gemeinde‘ ist für uns jedoch kein Grund, uns auszuruhen. Wir verstehen es vielmehr als ‚Etappenziel‘ auf unserem Weg, uns für kritischen Konsum und solidarische Gerechtigkeit einzusetzen.

Auf dieser Auszeichnung ruhen wir uns nicht aus – im Gegenteil: Wir verstehen sie als Verpflichtung immer wieder durch Impulse und Beiträge Akzente als Faire Gemeinde zu setzen und so den Fairen Gedanken bewusst zu machen.

zum Bericht: Auszeichnung als „Faire Gemeinde“